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Noch ein Nachtrag zur Fehlerrechnung und den Waagen

 Natürlich kann man diese Methoden auch auf andere Bereiche anwenden, dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Gewichte, Längen oder Zeiteinheiten handelt. Grundlage ist in der Regel einfach eine Messreihe mit einer Anzahl Einzelwerten und einem gewissen Systematischen Fehler. Da ja jedes Messystem nur bis zu einem gewissen Grad genau sein kann, gibt es halt auf der anderen Seite diese Ungenauigkeit und somit diesen Fehler. So kann man mit einem Meterstab nur bis zum mm genau messen (alles andere wäre raten!) und mit einer Apothekerwaage, die noch µg misst aber nur bis 1g geht, auch nicht dazu verwenden, die Bachzutaten zu wiegen.

Google läßt grüßen!

Heutzutage wird doch jeder Scheiß gegoogelt, warum aber denkt keiner daran, auch mal nachzusehen, welche Abfälle er denn wie zu entsorgen hat. Nebenbei zu Info, man findet die wichtigsten Informationen auch auf unserer Website, zumindest, was uns entsorgungstechnisch betrifft.

€, Cent, Tonnen, Kilogramm usw

In aller Regel werden ja Massengüter nicht in µg gewogen und die Genauigkeit einer Fahrzeugwaage reicht beileibe nicht aus um diese auch nur annähernd zu erreichen, dennoch möchten viele gerne wissen, was denn das Kilo so kostet. Nun ja, man fragt ja den Metzger auch nicht, was er für das Gramm Wurst nimmt. Wohl dem, der nun ein wenig fit in den Einheiten ist, denn soweit ist das ja ganz einfach. x00 €/t entsprechen 0,x0 €/kg, also x0 Cent/kg. Ok ok, Tonnen gibt es ja heute nicht mehr, man gibt das Gewicht dann in Mg an, also 10^6g. nachdem ein Euro dann ja 10^2 Cent ist, ergibt sich daraus n €/t = n * 10^2 / 1 * 10^6  Ct/g bzw 1/10^10 Ct/µg ...oder hab ich jetzt auch den Wurm drin?

Wer hat noch Fragen dazu oder zu anderen Themen?

Bitte einfach hier in die Kommentare schreiben. Zunächst einmal zu diesem Thema: Ich kann das hier gern noch etwas näher erläutern, andererseits haben wir bereits einiges in den Links auf delicious gespeichert. Da muss man nur etwas durchsuchen, bzw die verwendeten Tags verwenden. Sollten trotz allem noch Fragen offen bleiben, wie gesagt, die werden gern noch genauer erläutert. Noch andere Fragen zu anderen Themen, gern her damit.

Umsetzung in der Praxis II

Wie für viele Messinstrumente gibt es auch für Waagen Genauigkeitsklassen . Mit dessen Hilfe kann man Aussagen treffen, über welchen Wägebereich man mit welcher Genauigkeit rechnen kann. Andererseits ist es ja auch meist eine Preisfrage, denn genauere Waagen für den selben Wiegebereich sind mitunter einiges teuerer als Systeme mit einer geringeren Klasse. Unabhängig davon gibt es für die Systeme Fehlergrenzen und auch Verkehrsfehlergrenzen . Genauer erklärt ist das ohnehin auf der Wiki-Seite, daher spare ich mir das hier.

Umsetzung in der Praxis I

Zunächst hört sich das alles nun einmal erst sehr theoretisch an, doch wie sieht das nun in der Praxis aus? Um erst einmal die ganzen Begrifflichkeiten zu erläutern möchte ich hier ein paar Glossare posten. Sie können hier denjenigen verwenden, in dem Sie sich am besten zurecht finden. - Waagenlexikon - Waagenlexikon (BeWaTec) - Wägetechik und Waagen Glossar - Waagenlexikon (Schumann) - noch ein paar Infos zu Verwiegung und Eichrecht - hier finden Sie auch noch weitere Links - der Vollständigkeit halber noch einer So weit denke ich, wäre hier einmal genug Material um sich für die Feiertage ein wenig durchzulesen und in das Thema Waagen, Verwiegung und Eichung einzusteigen.

Wozu braucht man die Fehlerrrechnung?

Die -fehlerrechnung ist eine statistische Methode, wenn man so will, um in Messreihen die systematischen Fehler zu erfassen und rechnerisch zu eliminieren, bzw darzustellen. Egal in welchem System man misst und sei es nur mal der Einfachheit halber mit einem Meterstab bzw einem Lineal. Man hat immer nur eine bestimmte Genauigkeit. So sind bei einem Lineal auch nur Millimeter eingezeichnet und genau genommen kann man damit auch nicht genuer messen. Für eine höhere Auflösung müsste man zB mit einer Schieblehre messen oder mit einem genaueren Lineal, dass noch halbe Millimeter eingezeichnet hat zB. (wäre auch noch ohne Hilfsmittel ablesbar) Man könnte in diesem Fall zwar noch schätzen , das ist aber genau genommen keine Messung mehr. Hat man aber zB elektronische Messeinrichtungen, die einfach einen gemessenen Wert anzeigen, zB Thermometer, Waagen, elektronische Längenmessgeräte etc, so ist man auf die Anzeige angewiesen und muss sich mit der Genauigkeit zufrieden geben. Hat man n...